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Obersteinach

Ein Teilort von Ilshofen

Durch die Kreisreform von 1938 kam Obersteinach zum neu gebildeten Landkreis Schwäbisch Hall. Die Orte Altenberg, Niedersteinach, Sandelsbronn und Windisch Brachbach bildeten ehedem die Gemeinde Obersteinach, 1972 kam der Ort Söllbot hinzu.

Anfang des 16. Jahrhundert. war Obersteinach ein Ganerbenort. Jeder Ganherr übte die Gerichtsherrschaft und das Vogtsamt für seine Untertanen aus, die Gerichtsbarkeit über im Freien begangene Verbrechen jedoch gemeinsam.

Eine erste Dorfordnung für das Dorf Steinach wurde 1510 errichtet, die 1679 eine beachtliche Erweiterung erfuhr. Zu Anfang des 19. Jahrhundert gelangte Obersteinach zunächst - mit dem Fürstentum Hohenlohe-Kirchberg - an das Königreich Bayern, im Zusammenhang mit einer größeren Gebietsbereinigung 1810 an das Königreich Württemberg.

Nach den Kriegsschäden des 2. Weltkrieges, wurde 1950 das erste neue Rathaus in Württemberg in Obersteinach gebaut.

Zum Teilort Altenberg

Altenberg, das in Verbindung gebracht wird mit ehemals hier begüterten adeligen Geschlechtern und deren Besitzwechsel, erhielt 1446 eine Kapelle zur hl. Maria. Sie war Filial von Orlach. Heute findet man in Altenberg eine gut erhaltene Rokoko-Kirche von 1773 mit schöner Stuckdecke.

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